Was ist Sucht?

Sucht ist der umgangssprachliche Begriff für verschiedene medizinisch-psychologische Krankheitsbilder. In der Fachwelt ist er durch die Begriffe Abhängigkeitssyndrom für substanzgebundene Abhängigkeiten und Impulskontrollstörung, Zwangsstörung oder Verhaltenssucht für nicht-substanzgebundene Abhängigkeiten ersetzt worden; in zahlreichen offiziellen und inoffiziellen Einrichtungen wird er allerdings weiterhin verwendet.

Die Vermeidung des Terminus Sucht sollte die Stigmatisierung Erkrankter vermeiden und deutlich machen, dass es sich beim Abhängigkeitssyndrom um eine Krankheit handelt. Die Begrenzung des Abhängigkeitssyndroms auf stoffliche Abhängigkeiten macht zudem auf Unterschiede zu nichtstofflichen Abhängigkeiten aufmerksam; der Begriff ist damit differenzierter als der der Sucht, der unterschiedslos stoffliche und nichtstoffliche Abhängigkeiten umfasst.

In der Gesellschaft hat sich die Neuformulierung bisher kaum durchgesetzt. „Sucht“ ist weiterhin weit verbreitet und wird auch durch die Medien noch sehr häufig benutzt.

(Quelle: Wikipedia (Sucht) und Wikipedia (Alkoholkrankheit))

Konsequenzen

Soviel zum Thema aus offizieller, medizinischer Sicht. Was aber bedeutet Sucht für mich als Betroffenen? Woran mache ich fest, dass ich abhängig (geworden) bin?

Es gibt leider keine genaue Grenze zwischen Missbrauch und Abhängigkeit. Es handelt sich in aller Regel um einen sehr schleichenden Prozess. Die Perspektive ist allerdings immer das gleiche: Rückzug aus dem sozialen Umfeld, Vereinsamung, Verluste (Familie, Arbeit, Freunde, Vermögen) bis hin zum körperlichen Verfall.

Auf der Webseite gesundheit.de gibt es einen ganz brauchbaren Test, falls man mal wissen möchte, wo man steht...